filmreihe

Kuratiert von Johannes Burr, Martyna Starosta und Christof Rösch
Ort: Zentrum für Gegenwartskunst NAIRS | Wegbeschreibung


Sekem - aus der Kraft der Sonne
Montag 18. Juli 2011 | 20 Uhr

SEKEM – Aus der Kraft der Sonne. Ibrahim Abouleish – Der Visionär

Dokumentarfilm von Bertram Verhaag | DE 2007 | 45 Minuten |

Anderes Wirtschaften ist möglich! Der Film portraitiert den Visionär Ibrahim Abouleish, der nach 21 Jahren in Europa nach Ägypten zurückkehrt, um ein nachhaltiges und integrales Entwicklungsprojekt in der Wüste zu gründen. Heute ist SEKEM eine Unternehmensgruppe mit über 2000 Beschäftigten, die auf beeindruckende Weise wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer und kultureller Entwicklung, Bildung und sozialer Verantwortung verbindet. 2003 wurde Ibrahim Abouleish mit dem Alternativen Nobelpreis für seine “Economy of Love” – eine Wirtschaft basierend auf Liebe und Vertrauen – ausgezeichnet.
www.denkmal-film.com

Vorfilm:
Arbeiter verlassen die Fabrik
Regie: Harun Farocki | DE 1995 | 36 Minuten | www.farocki-film.de |

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GRUNDeinkommen – Filmessay von Daniel Häni und Enno Schmidt
Samstag 6. August 2011 | 17 Uhr

GRUNDEINKOMMEN – ein Filmessay von Daniel Häni und Enno Schmidt

CH 2008 | 98 Minuten |

Was würden sie arbeiten, wenn für ihr Einkommen gesorgt wäre? – Das Grundeinkommen ist in erster Linie ein Kulturimpuls, weil es Fragen aufwirft, Anstoß gibt zu Gespräch und Auseinandersetzung mit den eigenen Gewohnheiten und gesellschaftlichen Zuständen, die oft als unabänderlich hingenommen werden. Es kommt etwas in Bewegung. Und zwar jetzt, nicht erst mit der Einführung eines Grundeinkommens
www.initiative-grundeinkommen.ch

In Anschluss an die Filmvorführung Diskussion mit dem Filmemacher Daniel Häni und Gästen.

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Ein Dorf tut nichts - Der Film
Montag 8. August 2011 | 20 Uhr

EIN DORF TUT NICHTS

Ein Film von Elisabeth Schimana und Markus Seidl | A 2001 | 23 Minuten |

Im Juni 2000 stellten sich die Komponistin und Ethnologin Elisabeth Schimana und Markus Seidl, Medienkünstler, folgende Aufgabe: „Gesucht wird ein Dorf in Oberösterreich mit bäuerlichen Strukturen, dessen BewohnerInnen bereit sind mit uns folgende Fragestellungen zu diskutieren: was bedeutet für die DorfbewohnerInnen Gemütlichkeit? Ist es gemütlich nichts zu tun? Was heißt nichts tun? Wer darf was tun um nichts zu tun?
Die Ergebnisse gestalten sieben Tage nichts tun. Für Ersatzpersonal und Verpflegung wird gesorgt!“
Der Film begleitet das Dorf während einer Woche Nichtstun, dokumentiert kleine und große Ereignisse im ungewohnten Alltag und lässt die Bewohner ausgiebig selbst zu Wort kommen.
www.nichtstun.org
www.elise.at

Vorfilme:
Immer nach hinten
Regie: Antje Engelmann | DE 2008 | 8 Minuten | www.antjeengelmann.net |
Sandwiched
Regie: Künstlergruppe Schto delat? (Was ist zu tun?) | RU 2004 | 11 Minuten | www.chtodelat.org |

In Anschluss an die Filmvorführungen Gespräch mit der Filmemacherin Elisabeth Schimana!

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Kümmel baut - Der Film
Montag 29. August 2011 | 20 Uhr

KÜMMEL BAUT

Dokumentarfilm von Paul Hadwiger | DE 2011 | 92 Minuten |

Die wundersame Wandlung des Bauingenieurs Kümmel vom marxistischen Aufbauhelfer in Nicaragua zum Unternehmer. Neues Großprojekt: Ein Shoppingcenter in der polnischen Provinz. Fünf Jahre lang begleitet die Kamera Hermann Kümmel zwischen Hühnerfüttern auf dem heimischen Bauernhof und knallharten Verhandlungen in Polen. Die linke Vergangenheit wird auf Dias bestaunt, die kapitalistische Gegenwart gräbt sich Stück für Stück einen Weg zwischen Plattenbauten und Kirchturm. Es riecht nach großem Profit. Doch nicht für alle. Der Kioskbetreiber bangt um seine schmale Existenz, der Lokaljounalist flüchtet sich in den Sarkasmus und Kümmels polnische Kollegin baut derweil ihr Haus lieber in Deutschland. Was bleibt, ist eine neue Einkaufswelt aus Beton, überdachte Ideale mit kurzer Haltbarkeit.
www.kuemmel-baut.de

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Nichts ist besser als gar nichts - Der Film
Montag 5. September 2011 | 20 Uhr

NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS

Dokumentarfilm von Jan Peters | DE 2010 | 89 Minuten |

Durch einen unglücklichen Zufall findet sich der Filmemacher plötzlich ohne Bargeld und Scheckkarte in einer fremden Stadt wieder – sein einziges Kapital ist eine Gruppenkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Spontan hat er die Idee, sich mit ihrer Hilfe aus seiner aktuellen Notlage zu befreien, indem er Reisende gegen kleines Entgelt durch die Stadt begleitet. Als er bei seiner ersten Fahrt auf einen Unternehmensberater trifft, der ihm eher spaßhaft Tipps zur Existenzgründung als “freier Reisebegleiter” gibt, lässt er sich auf dieses Spiel ein.
Hintergründig und ironisch führt uns der Film in die obskure Welt der Nebenjobs und der abenteuerlichen Geschäftsmodelle. Wir begegnen Sorgenvollen und Beladenen, Gleichmütigen, Hoffnungsfrohen und solchen, die voller Mut, Solidarität und Kreativität einen Ausweg aus ihrem Schlamassel suchen.
www.nichts-ist-besser-als-gar-nichts.de

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Der Schein trügt - Eine Expedition in die Rätsel des Geldes

Montag 3. Oktober 2011 | 20 Uhr

DER SCHEIN TRÜGT – Eine Expedition in die Rätsel des Geldes

Dokumentarfilm von Claus Strigel | DE 2009 | 97 Minuten |

Im Geld schmilzt die Welt. Ob Sex, Kartoffeln oder Waffen: Das Zaubermittel Geld, kann alles zu allem wandeln. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit ist ebenso genial wie zerstörerisch: Es wird aus dem nichts geschaffen, vermehrt sich exponentiell und bezieht seinen Wert doch durch Mangel. Armut garantiert seinen Wert: Hätten alle genug Geld, hätte es keinen Wert. Es soll sich um ein Tauschmittel handeln, doch nur 2% der Billionen, die täglich um den Erdball geschossen werden, dienen dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. Aber der Film zeigt auch, wie es anders geht: Die Vision eines Geldes, das den Menschen dient und dessen Vermehrung nicht mehr Selbstzweck ist, wurde z.B. in einem Armenviertel am Rande der brasilianischen Großstadt Fortaleza Wirklichkeit. Eine zweite selbst erfundene zinslose und umlaufgesicherte Währung – der Palmas -, herausgegeben von einer Gemeindebank, hat in dem Viertel inmitten von Armut eine blühende Wirtschaft aufkeimen lassen…
www.derscheintruegt.com

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